(Bochum 10.04.2014) - Die stärkere Verbreitung von Monolith-Architektur bei Speicherkarten sowie eine Tendenz zu immer höheren propritären Algorithmen zur internen Hardwareverschlüsselung stellen Datenretter von SD-Speicherkarten vor gravierende Herausforderungen und Kunden, bei der Daterettung, vor höhere Kosten.

SD-Speicherkartentechnologie befindet sich in Millionen Smartphones, Digitalkameras und vielen anderen Geräten im täglichen Einsatz. Jedoch kann eine Speicherkarte auch einen Defekt erleiden. Oftmals zeichnen sich hierfür Schäden aufgrund von Überspannung, Verschleiß, Qualitätsmangel oder aufgrund von unsachgemäßer Handhabung verantwortlich.

Zu den leidtragenden Komponenten in solchen Fällen zählt zumeist der Speichercontroller der SD-Karte. SD-Speicherkartentechnologie hat sich in den letzten Jahren gravierend gewandelt. Waren bis vor wenigen Jahren noch alle Komponenten einer Speicherkarte mit dem bloßen Auge ersichtlich, so sind diese bei modernen Karten im Rahmen einer Monolith-Architektur nun in einem einzigem Chip auf der Speicherkarte vereint.

Warum Monolith SD Karten schwerer zu retten sind

Die Eigenheiten von monolithischen-Datenspeicherstrukturen liegen darin begründet, dass es selten Informationen hinsichtlich der Leiterbahnen-Beschaltung, noch der Pinbelegung gibt. Dies macht den zu investierenden Zeitaufwand in die Datenrettung einer monolithischen Speicherkarte wesentlich aufwändiger und kostenintensiver.

Zusätzlich verschlüsseln Hersteller ab Werk Ihre Speicherkarten auf Hardwarebasis. Üblicherweise handelt es sich hierbei um leichtere XOR-Verschlüsselungen, jedoch ist ein Trend zu immer höheren Verschlüsselungsalgorithmen ersichtlich, die sich bis dato nur schwer bis gar nicht entschlüsseln lassen.

SanDisk - Beispiel für interne propritäre Datenverschlüsselung

Speicherkarten des Herstellers SanDisk verfügen fast ausnahmslos über monoolithische Chiptechnik und hohe propritären Verschlüsselungs-Algorithmen, die oftmals eine Datenrettung genau an diesem Punkt scheitern lassen können.

“Ein Problem bei SanDisk SD-Karten ist weniger die monolithische Struktur, sondern vielmehr die Tatsache hoher propritärer Verschlüsselungsalgorithmen. Wer bei der Anschaffung einer Speicherkarte eine hohe Performance sucht, der ist mit SanDisk sicherlich sehr gut bedient. Wer sich jedoch auch im Falle eines Defekts der SanDisk Speicherkarte eine Restchance auf die Rettung seiner Daten erhalten will, der sollte lieber zu einer Karte eines anderen Herstellers greifen.”, so Martin Eschenberg, Marketingleiter bei der KUERT Datenrettung Deutschland GmbH.

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